Mal ein größeres Update:
Wir haben uns einen Mietwagen geholt, um die Nordinsel zu erkunden. Der Linksverkehr macht die Sache relativ interessant:

Man sitzt auch mit dem Lenker auf der rechten Seite. Das Fahren ist weniger schlimm als man meinen würde, es nervt in der Praxis eher die vertauschte Position von Blinker- und Scheibenwischer-Hebel…
Kitekite Falls und Piha
Die erste Tour führte uns zu den Kitekite Falls, einem sehr schönen Wasserfall, den man über eine Wanderung durch einen Urwald erreicht:
Das Schöne an den Wäldern in Neuseeland ist, dass keine giftigen oder auf andere Art gefährliche Tiere dort rumlaufen.
Für diese Wanderung musste man zum Rein- und Rauskommen jeweils durch eine Schleuse und sich dabei die Schuhe abbürsten und desinfizieren, da ein Teil der Bäume durch eine Krankheit befallen sind:

Nach der recht kurzen aber idyllischen Wanderung kommt man am Wasserfall an.



Piha
In der Nähe liegt Piha, ein kleiner Küstenort, der vor allem fürs Surfen berühmt ist. Unser Vermieter John erzählte, dass es im neuseeländischen Fernsehen eine Serie über die Rettungsschwimmer in Piha gibt. Durch die starken Strömungen und die vielen Surfer bekommen dort wohl täglich Leute Probleme.





Hahei
Die zweite Tour führte uns in Richtung Hahei, einem kleinen, sehr idyllischen Urlaubsort östlich von Auckland. Die Fahrt dauert etwa 2,5 Stunden.

In der Nähe von Hahei liegt der Hot Water Beach, eine der berühmtestens Sehenswürdigkeiten Neuseelands. Je nach Gezeiten läuft dort etwa zwei Stunden am Tag warmes Wasser unter dem Strand in Richtung Meer.Man kann sich selber ein Sammelbecken zum Baden buddeln, in dem sich das Wasser dann ansammelt. Wir haben den Strand zur richtigen Zeit besucht: Mit uns waren dort locker hundert andere Touristen am Strand. Am lokalen Restaurant konnte man für 10NZ$, also etwa 6€, einen Spaten ausleihen.
Wir fanden das Ganze allerdings nicht allzu interessant, und denken, dass man sich den Hype auch sparen kann…
Cathedral Cove
Viel interessanter ist die einige Kilometer entfernte traumhafte Wanderung zur Cathedral Cove und den umliegenden Stränden. Dort sind lange Wanderwege angelegt, die tolle Ausblicke ermöglichen. Man kann hier eindrucksvoll sehen, dass Neuseeland weiter in seinen zweitgrößten Wirtschaftszweig, den Tourismus, investiert.




Auf dem Weg ist uns eine große Gruppe Wachteln begegnet. Lecker!
Ähem… Ich meine: Wie süss!



Abends haben wir uns ein Dinner in einem sehr guten Restaurant in einer umgebauten Kirche in Hahei, dem Church Bistro, gegönnt:

Zum Frühstück brauchten wir dann wieder etwas handfesteres:

Unseren letzter Tag in Neuseeland haben wir recht ruhig angehen lassen, da unsere vorheriges Wetterglück uns dann verlassen hat:

