Columbia und Yosemity Park

Columbia

Wir haben ein historisches Städtchen aus der Zeit des Goldrauschs besichtigt: Columbia. Es wurde mit viel Liebe zum Detail restauriert.

Hier ist ein Gemischtwarenladen, der von einem deutschen Einwanderer eröffnet wurde:

Er wohnte im hinteren Raum, vorne ist der Laden:

Die Feuerwehr wurde auch restauriert:

Wells Fargo, heute eine der größten Banken der Welt, betrieb dort damals schon eine Filiale:

Es gibt verschiedene Cafés, die auch damals typisches Essen anbieten, hier zum beispiel Snickerdoodles, also Zimtplätzchen:

Das alte Schulhaus stand auf einem Hügel und sorgte durch den nötigen Aufstieg sicher auch für weniger Gewichtsprobleme der damaligen Schüler. 😉

Yosemity-Nationalpark

Der Yosemity-Nationalpark hat wie erwartet viel beeindruckende Natur zu bieten.

Wir sind zum Mirror Lake gewandert, der deutlich kleiner und flacher als gedacht war.

Weiter ging es zu den Yosemity-Wasserfällen, die mit 739m Gesamthöhe die sechsthöchsten Wasserfälle auf der Welt darstellen. Wegen der Jahreszeit führen sie schon nicht mehr viel Wasser:

Auf der gegenüberliegenden Talseite befinden sich der Bridalveil Fall:

Blick ins Tal vom sogenannten Tunnelview Point aus:

Glacier Point, einer der besten Aussichtspunkte für den park, ist nach einer etwa 30-minütigen Fahrt erreichbar:

Die Aussicht ist wirklich schön. Rechts im Bild liegt der Half Dome, ein nach seiner Form benannter Granitfelsen:

Auf der Fahrt kommt man an verbrannten Waldbereichen vorbei. Durch die Trockenheit sind Waldbrände in Kalifornien völlig natürlich. Daß diese durch Brandbekämpfung künstlich verringert werden, macht den einheimischen feuerresistenten Sequoia-Mammutbäumen zu schaffen (siehe letzter Beitrag), da konkurrierende schneller wachsende Bäume weniger stark durch Feuer dezimiert werden. Inzwischen werden kontrollierte Feuer gelegt, um den Effekt in Naturschutzgebieten teilweise zu kompensieren.

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